Geld

Soll ich ein Ferienhaus kaufen?

Eine Zweitwohnung oder ein Ferienhaus kaufen – oder beim Reisen weiterhin mieten?

Ein Ferienhaus verspricht einen Ort, der immer euch gehört, und nebenbei eine mögliche Wertanlage. Doch eine zweite Immobilie verdoppelt die laufenden Kosten und bindet euch an ein einziges Ziel. Wägt die echten Zahlen und Lebensstil-Kompromisse ab, bevor ihr unterschreibt.

Kurze Antwort

Kauft ein Ferienhaus nur, wenn ihr einen bestimmten Ort jedes Jahr intensiv nutzt, dort wirklich euren eigenen Raum wollt und die vollen laufenden Kosten – rund 4-6 % des Preises pro Jahr zusätzlich zum Kredit – tragen könnt, ohne eure Finanzen oder den Notgroschen zu belasten. Behandelt jede Wertsteigerung oder Mieteinnahme als Bonus, nicht als Rechtfertigung. Wenn ihr einen Ort nur ein paar Wochen im Jahr besucht oder gern das Ziel wechselt, ist Mieten günstiger, flexibler und lässt euer Kapital für besser gestreute Anlagen frei.

Vorlagen-Balance

Tendenz zu Nein

Die Nachteile haben die Nase vorn, aber es ist kein Erdrutsch.

38%
Dafür
62%
Dagegen
Stärkster Vorteil

Ein Ort, der immer unserer ist – kein Buchen, leichtes Gepäck, unsere Sachen warten schon

Größtes Risiko

Die gesamten laufenden Kosten liegen bei 4-6 % des Werts pro Jahr – Steuer, Versicherung, Hausgeld, Instandhaltung, Nebenkosten

So entsteht das Ergebnis

Jeder Eintrag zählt mit dem Gewicht, das Sie ihm gegeben haben. Unterpunkte können ihren übergeordneten Punkt um bis zu 50 % verstärken oder abschwächen — Ihre eigene Bewertung bleibt stets maßgeblich.

Tippen Sie unten auf ein beliebiges Argument, um es auszuschalten und zu beobachten, wie sich die Balance verschiebt — Unterargumente verändern das Gewicht ihres übergeordneten Punkts.

Vorteile

Nachteile

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen

Passen Sie die Argumente und Gewichtungen an Ihre Situation an — das Ergebnis wird live neu berechnet.

Prüfen Sie, bevor Sie entscheiden

  • Rechnet die echten Jahreskosten zusammen: Kredit, Grundsteuer, Versicherung, Hausgeld, Nebenkosten und 1-2 % des Werts für Instandhaltung – geteilt durch die tatsächlich genutzten Nächte
  • Vergleicht diesen Preis pro Nacht damit, beim Reisen einfach ein vergleichbares Objekt zu mieten
  • Stellt sicher, dass ihr die laufenden Kosten aus dem Einkommen decken könnt, ohne an Notgroschen oder Altersvorsorge zu gehen
  • Prüft die örtlichen Regeln zur Kurzzeitvermietung, bevor ihr auf Airbnb-Einnahmen zur Finanzierung baut
  • Seid ehrlich, ob ihr jedes Jahr dasselbe Ziel wollt oder Abwechslung bevorzugt
  • Testet den Ausstieg: Wie lange würde ein Verkauf in einem schwachen Markt dauern und kosten, falls sich die Pläne ändern

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Ferienhaus eine gute Geldanlage?
Selten für sich allein. Eine Zweitimmobilie steigt im Wert wie andere Immobilien auch, doch die laufenden Kosten – Kredit, Grundsteuer, Versicherung, Hausgeld, Instandhaltung und Nebenkosten für ein Haus, das den Großteil des Jahres leer steht – fressen meist den größten Teil des rechnerischen Gewinns auf. Es funktioniert am besten als Lifestyle-Kauf, den ihr euch bequem leisten könnt, wobei jede Wertsteigerung ein Bonus ist und nicht der Grund zu kaufen.
Was kostet ein Ferienhaus wirklich pro Jahr?
Neben dem Kredit plant Grundsteuer, eine Versicherung für die Zweitimmobilie, Hausgeld, ganzjährige Nebenkosten und rund 1-2 % des Hauswerts pro Jahr für Instandhaltung und Reparaturen ein. Abgelegene oder küstennahe Objekte bringen Anreisekosten, Sturm- und Hochwasserschutz und oft die Gebühr eines Verwalters. Viele Eigentümer stellen fest, dass die gesamten jährlichen laufenden Kosten bei 4-6 % des Kaufpreises liegen – noch vor den Kreditzinsen.
Zahlt es sich durch Vermietung über Airbnb von selbst?
Manchmal, aber rechnet mit deutlich weniger als dem beworbenen Übernachtungspreis. Plattformgebühren, Endreinigungen zwischen Gästen, Möblierung, höhere Versicherung und 30-50 % Leerstand in den meisten Märkten schmälern den Nettoertrag stark, und viele begehrte Gegenden begrenzen oder verbieten Kurzzeitvermietung inzwischen. Mieteinnahmen können Kosten ausgleichen, doch das Haus als Geschäft zu behandeln, macht aus einem privaten Rückzugsort einen Job.
Ist es schlauer, beim Reisen einfach zu mieten?
Für die meisten, die einen Ort nur ein paar Wochen im Jahr besuchen, ist Mieten günstiger und weit flexibler – ihr zahlt nur die Nächte, die ihr nutzt, schuldet nichts, wenn sich die Pläne ändern, und könnt jede Saison ein anderes Ziel ansteuern. Kaufen beginnt sich zu lohnen, wenn ihr einen bestimmten Ort intensiv nutzt, euren eigenen Raum dort schätzt und die Fixkosten ohne Belastung tragen könnt.

Eine Zweitwohnung oder ein Ferienhaus kaufen – oder beim Reisen weiterhin mieten?

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen