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Bitcoin und andere Kryptowährungen kaufen: Lohnt sich ein kleiner Anteil?

Sollte ich einen Teil meines Ersparten in Bitcoin oder andere Kryptowährungen stecken, und wie viel Risiko verträgt mein Vermögen?

Bitcoin hat Anlegern hohe Gewinne und schmerzhafte Einbrüche beschert, oft im Abstand weniger Monate. Hinter dem Kurs stehen keine Unternehmensgewinne, eine Einlagensicherung gibt es nicht. Gewinne sind nach einem Jahr Haltedauer bisher steuerfrei, doch das Bundesfinanzministerium will Krypto künftig wie Kapitalerträge besteuern. Entscheidend ist, wie viel Verlust Sie verkraften.

Kurze Antwort

Ein kleiner Kryptoanteil kann passen, wenn Notgroschen und breit gestreute Altersvorsorge bereits stehen und Sie einen Totalverlust dieser Summe verschmerzen würden. Kaufen Sie nur bei Anbietern mit MiCAR-Zulassung, die Sie in der BaFin-Datenbank prüfen können, und heben Sie Kaufbelege für das Finanzamt auf. Nach heutigem Recht sind Gewinne nach einem Jahr steuerfrei, eine Reform ist aber angekündigt. Mit Kredit, Dispo oder Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen, sollten Sie keine Coins kaufen.

Vorlagen-Balance

Klares Nein

Die Nachteile überwiegen die Vorteile deutlich.

29%
Dafür
71%
Dagegen
Stärkster Vorteil

Seit MiCAR brauchen Kryptobörsen in der EU eine Zulassung, die ich bei der BaFin prüfen kann

Größtes Risiko

Mein Notgroschen und die Altersvorsorge stehen noch nicht auf festen Füßen

So entsteht das Ergebnis

Jeder Eintrag zählt mit dem Gewicht, das Sie ihm gegeben haben. Unterpunkte können ihren übergeordneten Punkt um bis zu 50 % verstärken oder abschwächen — Ihre eigene Bewertung bleibt stets maßgeblich.

Tippen Sie unten auf ein beliebiges Argument, um es auszuschalten und zu beobachten, wie sich die Balance verschiebt — Unterargumente verändern das Gewicht ihres übergeordneten Punkts.

Vorteile

Nachteile

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen

Passen Sie die Argumente und Gewichtungen an Ihre Situation an — das Ergebnis wird live neu berechnet.

Prüfen Sie, bevor Sie entscheiden

  • Vorher sicherstellen, dass Notgroschen und Altersvorsorge unabhängig vom Kryptokurs stehen
  • Einen Höchstbetrag festlegen, dessen Totalverlust Ihre Pläne nicht ändert, und ihn schriftlich notieren
  • Die Zulassung des Anbieters in der BaFin-Unternehmensdatenbank oder im MiCA-Register der ESMA prüfen
  • Zwei-Faktor-Anmeldung einrichten und die Wiederherstellungsphrase einer eigenen Wallet nur offline aufbewahren
  • Kaufdatum, Menge und Preis jedes Kaufs dokumentieren, damit Sie Jahresfrist und Anlage SO belegen können
  • Den Stand der geplanten Kryptosteuerreform prüfen, bevor Sie größere Beträge neu anlegen
  • Anlagetipps aus Messenger-Gruppen, von Online-Bekanntschaften oder Finfluencern grundsätzlich als Warnsignal behandeln

Häufig gestellte Fragen

Wie werden Gewinne aus Bitcoin in Deutschland besteuert?
Nach geltendem Recht ist der Verkauf ein privates Veräußerungsgeschäft. Liegt zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr, bleibt der Gewinn steuerfrei. Innerhalb eines Jahres gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro für alle privaten Veräußerungsgewinne zusammen; wird sie überschritten, ist der ganze Gewinn mit Ihrem persönlichen Steuersatz fällig. Das Bundesfinanzministerium arbeitet an einer Reform, nach der Kryptogewinne wie Kapitalerträge behandelt würden. Prüfen Sie vor größeren Käufen den aktuellen Stand.
Woran erkenne ich eine seriöse Kryptobörse?
Anbieter, die in der EU Kryptowerte handeln oder verwahren, brauchen eine Zulassung nach der EU-Verordnung MiCAR. Ob ein Unternehmen sie hat, sehen Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin oder im MiCA-Register der europäischen Aufsicht ESMA. Vor Kursverlusten schützt die Zulassung nicht. Plattformen, die Sie per Messenger, über soziale Netzwerke oder am Telefon zum Einzahlen drängen, sollten Sie meiden.
Wie viel Krypto ist für Privatanleger vertretbar?
Eine feste Regel gibt es nicht. Vertretbar ist eine Summe, deren Totalverlust Ihre Pläne nicht ändert, und das erst, wenn Notgroschen und breit gestreute Altersvorsorge stehen. Als Probe hilft eine einfache Frage. Würde ein Minus von drei Vierteln dieser Summe Sie zum Verkauf treiben oder um den Schlaf bringen? Dann ist die Position zu groß.
Muss ich Kryptogeschäfte dem Finanzamt melden?
Steuerpflichtige Gewinne und Verluste aus Verkäufen innerhalb eines Jahres gehören in die Anlage SO der Steuererklärung. Bewahren Sie dafür Kaufdatum, Kaufpreis und Verkaufsbelege jedes Coins auf, auch der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere zählt als Verkauf. Kryptoanbieter melden Transaktionen nach neuen EU-Regeln an die Finanzverwaltung, Lücken in der Erklärung fallen also eher auf.

Sollte ich einen Teil meines Ersparten in Bitcoin oder andere Kryptowährungen stecken, und wie viel Risiko verträgt mein Vermögen?

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen