Technik

Lohnt sich eine Smartwatch, oder reicht ein Fitness-Tracker?

Brauchen Sie eine Smartwatch im Alltag, oder ist sie nach ein paar Wochen nur ein weiteres Gerät, das jeden Abend an die Ladestation muss?

Eine Smartwatch zählt Schritte, misst Puls und Schlaf, zeigt Nachrichten an und bezahlt an der Supermarktkasse. Manche Modelle haben ein als Medizinprodukt zertifiziertes EKG zur Erkennung von Vorhofflimmern. Dafür reicht die Preisspanne von 25 Euro für einfache Tracker bis knapp 900 Euro, viele Uhren müssen oft geladen werden und sammeln sehr persönliche Gesundheitsdaten.

Kurze Antwort

Eine Smartwatch lohnt sich, wenn Sie Training, Puls und Schlaf regelmäßig verfolgen, Nachrichten am Handgelenk filtern oder mit der Uhr bezahlen möchten und das häufige Laden Sie nicht stört. Reine Fitnesswerte bekommen Sie mit einem Tracker günstiger und mit längerer Akkulaufzeit. Lassen Sie es lieber, wenn Sie die Uhr vor allem aus Neugier wollen oder Ihnen der Gedanke an Gesundheitsdaten beim Hersteller unangenehm ist.

Vorlagen-Balance

Zu knapp für eine Entscheidung

Die Seiten halten sich fast die Waage — versuchen Sie, große Punkte weiter aufzuschlüsseln.

46%
Dafür
54%
Dagegen
Stärkster Vorteil

Puls, Schritte, Schlaf und Training habe ich ohne Brustgurt oder Notizbuch jeden Tag im Blick

Größtes Risiko

Nach der ersten Begeisterung landen viele Uhren in der Schublade

So entsteht das Ergebnis

Jeder Eintrag zählt mit dem Gewicht, das Sie ihm gegeben haben. Unterpunkte können ihren übergeordneten Punkt um bis zu 50 % verstärken oder abschwächen — Ihre eigene Bewertung bleibt stets maßgeblich.

Tippen Sie unten auf ein beliebiges Argument, um es auszuschalten und zu beobachten, wie sich die Balance verschiebt — Unterargumente verändern das Gewicht ihres übergeordneten Punkts.

Vorteile

Nachteile

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen

Passen Sie die Argumente und Gewichtungen an Ihre Situation an — das Ergebnis wird live neu berechnet.

Prüfen Sie, bevor Sie entscheiden

  • Prüfen Sie, ob die Uhr mit Ihrem Smartphone funktioniert, Apple Watches etwa nur mit dem iPhone.
  • Lesen Sie die aktuellen Smartwatch-Tests der Stiftung Warentest, vor allem zu Akku und Pulsmessung.
  • Fragen Sie Ihre Krankenkasse, ob das Bonusprogramm Tracker oder Smartwatches fördert und unter welchen Bedingungen.
  • Klären Sie mit Ihrer Bank oder Sparkasse, ob Ihre Karte für das Bezahlsystem der Uhr freigeschaltet werden kann.
  • Sehen Sie in der App nach, welche Gesundheitsdaten in die Cloud gehen, und schalten Sie unnötige Freigaben ab.
  • Probieren Sie Tragekomfort und Lesbarkeit draußen im Laden aus oder nutzen Sie beim Onlinekauf die 14 Tage Widerrufsrecht.
  • Legen Sie gleich beim Einrichten fest, welche Benachrichtigungen überhaupt auf die Uhr dürfen.

Häufig gestellte Fragen

Smartwatch oder Fitness-Tracker, was reicht mir?
Wollen Sie vor allem Schritte, Puls, Schlaf und Training aufzeichnen, genügt meist ein Fitness-Tracker. Laut Stiftung Warentest sind Tracker in der Regel günstiger und halten mit einer Akkuladung länger durch. Eine Smartwatch lohnt sich eher, wenn Sie Nachrichten am Handgelenk lesen, kontaktlos bezahlen oder zusätzliche Apps nutzen möchten.
Wie zuverlässig sind EKG und Gesundheitswerte?
Bei einigen Uhren von Apple, Garmin und Samsung ist die EKG-Funktion als Medizinprodukt zur Erkennung von Vorhofflimmern zertifiziert. Eine ärztliche Diagnose ersetzt sie nicht, auffällige Werte besprechen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis. Bei Blutdruck-, Stress- und Schlafwerten ist Skepsis angebracht, die Blutdruckmessung einer Samsung-Uhr hat die Stiftung Warentest zum Beispiel nicht überzeugt.
Zahlt die Krankenkasse etwas dazu?
Einige gesetzliche Kassen fördern Fitness-Tracker oder Smartwatches über ihr Bonusprogramm, meist über Punkte oder einen Zuschuss für Gesundheitsausgaben. Bedingungen und Beträge unterscheiden sich stark, oft müssen Sie zusätzlich Vorsorgetermine oder Kurse nachweisen. Fragen Sie vor dem Kauf nach und lesen Sie, ob dafür Daten aus der Uhr an die Kasse gehen sollen.
Funktioniert jede Smartwatch mit meinem Handy?
Nein. Apple Watches laufen nur mit dem iPhone, Uhren von Samsung und Google nur mit Android. Die meisten Sportuhren, etwa von Garmin, funktionieren mit beiden Systemen. Planen Sie in den nächsten Jahren einen Wechsel des Smartphones, sollten Sie das bei der Wahl der Uhr bedenken.

Brauchen Sie eine Smartwatch im Alltag, oder ist sie nach ein paar Wochen nur ein weiteres Gerät, das jeden Abend an die Ladestation muss?

Machen Sie sie zu Ihrer eigenen